Wie findet man den günstigsten Stromtarif?
Mit dieser Frage werden wir in unserer Verbraucher Beratung häufig konfrontiert. Die Nutzer unseres Beratungsangebotes sind zumeist verunsichert, welchen Angeboten man trauen kann und ob durch einen etwaigen Anbieterwechsel eventuelle Nachteile entstehen können. Soviel vorweg, in der Regel bringt der Anbieterwechsel mehr Vorteile mit sich, als Nachteile. Um aber die häufigste Frage zu beantworten, hier ein kleiner Leitfaden:
Den günstigsten Stromtarif findet man nur, indem man zahlreiche Angebote vergleicht. Da die meisten Bundesbürger nach wie vor Kunden der lokalen Anbieter (in der Regel der Stadtwerke) sind und diese zu den teureren Versorgern gehören, lässt sich in den meisten Fällen bares Geld durch einen Wechsel sparen. Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden, doch sind über hundert Euro Ersparnis im Jahr keine Seltenheit. Um herauszufinden, wie viel der Einzelne sparen kann, empfehlen wir immer, einen der kostenlosen Online-Tarifrechner zu nutzen. Man sollte sich dafür das günstigste Angebot des lokalen Stromversorgers einholen und dieses dann in direkten Vergleich stellen. Vorgenannte Stromtarifrechner sind dafür sicher die einfachste Lösung, will man nicht erst herausfinden, wer überhaupt am jeweiligen Wohnort liefern kann und dann alle Tarife einzeln miteinander vergleichen.
Man braucht dazu für gewöhnlich nur die Postleitzahl und den durchschnittlichen Stromverbrauch einzutragen. Der jeweilige Rechner stellt dann eine Liste aller verfügbaren Angebote auf, sodass man schnell erkennen kann, wie günstig Strom verfügbar ist. Was wir dabei auch empfehlen ist, sich die jeweiligen Tarifbestandteile genau anzusehen. Von Tarifen mit langen Laufzeiten und Kündigungsfristen raten wir ab. Nur so kann man als Verbraucher schnell auf Preisänderungen anderer Anbieter schnell reagieren und auch in Zukunft Geld sparen.
Ich hoffe, mit diesem kleinen Ratgeber allen Suchenden ein wenig geholfen zu haben.
